Hayk

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A few kilometres north of Dessie, you get to Hayk, a bland small town stretching along the road. But one or two kilometres from the town centre, one can find the eponymous lake on an altitude of 2.000 m amidst a lush mountain scenery that couldn´t be more picturesque. The lake is 85 m deep with turquoise water shining in the sunlight, and the hilly landscape around is dominated by farmland with fields, pastures and plantations. Hidden on a peninsula, there is the monastery of Hayk Istafanos, one of the oldest and most influential in the country. Referring to various founding myths, it had been established between the 7th and the 9th century. It is forbidden for women to enter the monastery compound, but in the 13th century, the nunnery of Margebeta Giyorgis had been founded in the direct vicinity of Hayk Istafanos on the same peninsula. Hayk means lake, and it is very likely that the actual name of the place got lost over the centuries so that only Hayk survived as a name.

Hayk liegt nur wenige Kilometer nördlich von Dessie und ist eine relativ gesichtslose Kleinstadt, die sich direkt entlang der Straße erstreckt. Nur ein, zwei Kilometer von dieser entfernt liegt auf einer Höhe von gut 2.000 Metern allerdings der gleichnamige See, eingebettet in eine malerische Berglandschaft, die idyllischer nicht sein könnte. Das bis zu 85 Meter tiefe Wasser strahlt im Sonnenlicht türkisfarben, und am Ufer erstreckt sich eine pittoreske Kulturlandschaft aus Feldern, Weiden und Plantagen. Auf einer Halbinsel befindet sich außerdem das Kloster Hayk Istafanos, das eines der ältesten und einflussreichsten im ganzen Land ist und verschiedenen Gründungsmythen zufolge irgendwann zwischen dem 7. und dem 9. Jahrhundert gegründet worden war. Der Zutritt zum Kloster ist Frauen untersagt, aber im 13. Jahrhundert wurde in direkter Nachbarschaft auch noch das Nonnenkloster Margebeta Giyorgis errichtet. Hayk bedeutet See, und vermutlich ist der tatsächliche Name des Ortes über die Zeiten verlorengegangen, so dass bloß Hayk als Bezeichnung überdauert hat. Weiterlesen

Meeres-Tsingys – Ocean Tsingy


Les Trois Baies, Madagascar/Madagaskar

Les Trois Baies

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Östlich von Antsiranana rahmen die Montagne des français die Bucht ein und schützen die Stadt und den Hafen vor der schlimmsten Wucht der von Osten kommenden jährlichen Zyklone. Direkt am Zugang zur Bucht liegt Ramena, der Badeort Antsirananas mit schönen Stränden und erstaunlich ruhigem Wasser. Jenseits der Berge locken schließlich drei besonders malerische Buchten Besucher auch an den Indischen Ozean. Alle sind sie durch Riffs und kleine vorgelagerte Inseln vor den heranrollenden Wellenbergen (und den Bullenhaien) geschützt. Die südlichste davon, die Sakalava-Bucht, ist ein Hotspot für Kite-Surfer aus aller Welt, die dort ideale Bedingungen für ihren Sport vorfinden. Immerhin verzeichnet die Region während der Hauptsaison zwischen April und November konstant starken Wind zwischen 20 und 40 Knoten. Nördlich schließt die zumeist völlig verlassene Tauben-Bucht an sowie als letztes die Dünen-Bucht, wo es kleinere Tsingy-Formationen gibt, die sich bis ins Meer erstrecken.

East of Antsiranana, the Montagne des français rim the bay, protecting the city from the sheer brute force of the annual cyclones approaching the island from the east. Ramena, Antsirananas “seaside resort” with beautiful beaches and astonishingly calm water, is situated right at the entrance to the bay. Beyond Ramena and the mountains, three strikingly picturesque bays attract visitors to the area at the Indian Ocean. All of them are protected from the big waves and the bull sharks by reefs as well as several tiny islands off the coast. The southernmost is Sakalava bay, a hotspot for kite-surfers from all around the world who benefit from the ideal conditions with strong steady winds of 20 to 40 knots throughout the main season between April and November. To the north lies remote Pigeon bay, followed by the Bay of Dunes where one can find small Tsingy rock formations extending right to the ocean. Weiterlesen

Les Chutes de la Lily


Les Chutes de la Lily, Madagascar/Madagaskar

Gold panner – Goldwäscher


Northern Madagascar/Madagaskar

Les Chutes de la Lily

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Bei Ampefy entwässert der Sakay den Itasy-See, bevor er etwa 50 Kilometer westlich des Sees einen Bogen gen Süden macht, sich mit einem weiteren Fluss verbindet und schließlich in den ebenfalls aus dem Hochland kommenden Mahajil, der flussaufwärts noch Kitsamby hieß, mündet. Dieser passiert auf seinem Weg gen Westen zum Kanal von Mosambik Miandrivazo, und spätestens ab da wird der Fluss Tsiribihina genannt und ist ein beliebtes Ziel für touristische Bootstouren. Von Ampefy lässt sich die von alten Vulkankegeln geprägte Landschaft rund um den Itasy-See wandernd erkunden, wobei der Marsch am Fluss entlang zu den Chutes de la Lily besonders beeindruckend ist. Es geht vorbei an Getreide- und Tabakfeldern, kleinen Siedlungen und einzelnen Höfen, und wenn man an der richtigen Stelle abbiegt, gelangt man an den idyllischen Wasserfall am Rande eines winzigen Dorfes. Dort lernt man, dass auch in der madegassischen Oberschicht, die sich auf Wochenendausflügen dorthin fahren lassen, der Blick auf irgendeinen Bildschirm stets interessanter zu sein scheint als die Wirklichkeit. Umschwärmt wird man dabei von gut einem Dutzend Händler, die einem äußerst hartnäckig bunte Bastschildkröten und anderen Touristenkitsch andrehen wollen. Dem entgeht man am besten, indem man dem Fluss noch ein wenig weiter folgt, nämlich bis zu den unteren, zumeist einsamen zweiten Fällen, die noch beeindruckender sind und mit schönen oktogonalen Gesteinsformationen aufwarten.

In Ampefy, it is Sakay river that drains Lake Itasy before taking a turn to the south 50 kilometres west of the town. Then, it converges with another river and flows into the Mahajil coming from the highland, where it was named Kitsamby. On its way west to the Channel of Mozambique, Mahajil river passes Miandrivazo and from that point, it is called Tsiribihina, a famous place for touristic boat trips. Starting in Ampefy, one can easily explore the area with its ancient volcanoes on beautiful hikes, of which the one along the river to the Chutes de la Lily is probably the most impressive. You pass fields with grain and tobacco, small settlements as well as single farms, and if you turn right at the correct junction, you reach the idyllic waterfall on the edge of a small village. Where you get to learn that the Malagasy upper class, coming there on weekend trips, seems to be more fascinated by any kind of electronic screen than the boring reality too. Meanwhile, you get constantly harassed by at least a dozen hawkers trying to sell you raffia tortoises and other tourist kitsch. It is best to avoid this by walking another 20 minutes downstream to the second, even more impressive falls with no tourists, but with beautiful octagonal rock formations. Weiterlesen

Brick city – Die Ziegel-Stadt

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Looks best fullscreen!!!

Brick production/Ziegel-Produktion in Antananarivo

Baobab


Antananarivo, Madagascar/Madagaskar