The Q-Files: Rheinebene – Rhine valley

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Sliced – In Scheiben

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Rwenzori drive – An den Ruwenzori-Bergen

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Das Semliki-Tal – Semliki Valley

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Etwa zehn Kilometer nördlich von Fort Portal tut sich ein Abgrund auf. Nach der Ortschaft Harugongo endet irgendwann ganz unvermittelt das Hochland und stürzt entlang eines spektakulären Abhangs etwa 1.000 m in die Tiefe, hinab ins Tal des Semliki, der von der DR Kongo kommend dort in den Albertsee mündet. Auf seinen letzten Kilometern bildet der Semliki-Fluss die Grenze zwischen der DR Kongo und Uganda. Einzige nennenswerte Ortschaft ist das Fischerdorf Ntoroko an der Südspitze des Albertsees, doch da ein Großteil des Tals bis hin zum See als Toro-Semliki Wildlife Reserve unter Schutz gestellt ist – und budgetgebundene Individualreisende vom ugandischen Tourismus- und Nationalpark-System bestenfalls ignoriert oder als notwendiges Übel betrachtet werden, fällt die Parkeintrittsgebühr (anders als im einen oder anderen Reiseführer beschrieben) von 35$/24 Stunden schon bei einer Fahrt mit dem Minibus nach Ntoroko und beim Aufenthalt im Dorf an. Weiterlesen

Kidepo Valley Nationalpark I – Kidepo Valley National Park I

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Teil I
Fährt man von Süden von Kotido in den Kidepo Valley Nationalpark, passiert man zunächst Kaabong, das Karamojas nördlichsten Geldautomaten beheimatet. Auf den 80 Kilometern hat sich die Landschaft allmählich verändert, es ist hügeliger mit zahlreichen Felsformationen und kleineren Bergen. Kaabong ist in dieser reizvollen Landschaft idyllisch gelegen und die letzte Stadt vor dem Nationalpark, der noch etwa 50 Kilometer entfernt liegt. Weiterlesen

Street corner – Straßenecke

Street corner - Straßenecke, Kafue, Zambia/Sambia

Street corner – Straßenecke, Kafue, Zambia/Sambia

Rolling hills

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Near Ambalavao, southern Madagascar

Near Ambalavao, southern Madagascar

Simien Mountains


Das Simien Gebirge (auch Sämen oder Semen, amharisch für Norden) im Nordwesten Äthiopiens ist mit seinen Gipfeln um die 4000 m und dem höchsten Berg des Landes, dem Ras Dashen (4550 m), das Dach Äthiopiens und damit das eigentliche Dach Afrikas. Einst waren die Hänge von beeindruckenden Bergregenwäldern bedeckt, von denen heute nur noch Reste übrig sind. In den Simien Bergen sind seit 1959 insgesamt 179 Quadratkilometer als Nationalpark ausgewiesen, der seit 1978 zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Geprägt sind die Berge von tiefen und äußerst schroffen Schluchten, plötzlichen Felsabbrüchen und den seltensten Tierarten Äthiopiens, wie dem Walia Ibex (äthiopischer Steinbock), den Dscheladas, dem äthiopischen Wolf sowie zahlreichen Vogelarten.




Der Dschelada (Theropitecus gelada) oder Blutbrustpavian ist ein Primat aus der Unterfamilie der Backentaschenaffen in der Familie der Meerkatzenverwandten und eng mit dem Pavian verwandt. Von ihm gibt es in den nördlichen Bergregionen Äthiopiens noch etwa 5000 Exemplare, Tendenz fallend, wenngleich die Dscheladas seit vielen Jahren unter Schutz stehen. In den Höhenlagen zwischen 3000 m und 4000 m ist das Nahrungsangebot knapp, weshalb die Dscheladas reine Vegetarier sind, eine Seltenheit unter Primaten. Hauptsächlich ernähren sie sich vom – besonders in der Regenzeit – üppig sprießenden Gras, greifen in der Trockenzeit allerdings auch auf Wurzeln und Knollen zurück. Daher leitet sich auch der Name Blutbrustpavian ab. Beim Grasen sitzen sie ausdauernd auf dem Boden, weshalb ein rotes Gesäß als Signal der Geschlechtsreife – wie beim Pavian – unpraktisch ist. Deshalb hat der Dschelada dort schwarze, dicke, lederne Sitzpolster und kahle Hautstellen auf der Brust und am Hals, die sich mit der Reife blutrot färben. Die Nächte verbringen sie – dicht zusammengekauert gegen die Kälte – in den Steilhängen, wo sie sicher sind vor Leoparden. Den Tag beginnen sie mit ausgiebigem Lausen, das vor allem soziale Funktion besitzt. Dabei werden soziale Bindungen gefestigt und Streitigkeiten ausgeräumt. Dscheladas leben in großen Gruppen von bis zu mehreren Hundert Tieren, die weiblich dominiert sind. Meist wird nur ein erwachsenes Männchen, der Pascha, geduldet. Männliche Nachkommen verlassen mit der Geschlechtsreife die Gruppe und bilden gemeinsam kleine, sogenannte „Bachelor“-Gruppen, bis sie eine Gruppe finden, in der sie die Nachfolge eines Paschas antreten können. Besonders auffällig bei den Dscheladas war, dass sie – im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Pavianen – kaum aggressiv wirkten. Aufgeregt manchmal, neugierig, aber nicht aggressiv.



















Das Dorf Ambaras liegt auf einer Höhe zwischen 3500 m und etwa 3800 m mitten im Herzen des Simien Mountains Nationalpark. Die Bewohner leben noch immer wie vor Jahrhunderten vom Anbau von Gerste – da Teff, die äthiopische Zwerghirse, in dieser Höhe nicht mehr wächst – sowie Gemüse und der Viehhaltung, besonders Schafe, Ziegen, Esel und Pferde. Die Häuser werden aus Lehm gefertigt und sind zumeist noch mit Stroh gedeckt. Langsam setzt sich allerdings auch hier das moderne Wellblech durch.
Aufgrund der intensiven Nutzung zum Anbau von Gerste sowie zum Weiden des Viehs sind die Böden in den Höhenlagen der Simien Berge besonders anfällig für Erosion. In der Regenzeit wird viel fruchtbare schwarze Erde fortgeschwemmt und zurück bleibt rötlich gefärbter Untergrund, auf dem kaum etwas wächst. Mit Mauern aus aufgeschichteten Steinen versuchen die Einheimischen, der Erosion entgegenzuwirken und die Hänge zu schützen.



Eine Einladung zu einer traditionellen äthiopischen Kaffeezeremonie, Buna, ist einer der Höhepunkte einer Reise nach Äthiopien. Die Zubereitung des Kaffees obliegt den Frauen, die – wie hier im Dorf Ambaras – zuerst die frischen grünen Bohnen auf dem offenen Feuer rösten, im Mörser zu Pulver zerstampfen und schließlich daraus drei Aufgüsse produzieren. Der erste ist stark und bitter, der zweite schon etwas milder und der dritte dann eher leicht. Dazu wird schon zum Frühstück dunkelbraune Gersten-Injera mit Spinat und scharfer, roter Berbere-Paste gereicht. Berbere ist das sehr scharfe, aus Chilis hergestellte Nationalgewürz Äthiopiens.
















Die Jinbar Wasserfälle sind eines der Wahrzeichen der Simien Berge. Hier stürzt der Jinbar Fluss etwa 250 m tief hinab in die Schlucht, durch die er weiter Richtung Nordwesten fließt. Nach seiner Vereinigung mit anderen Flüssen und Bächen wird er zum Inzo Fluss, der weiter im Norden in den Tekezze mündet.













Afrika – Africa, Nechisar National Park, Ethiopia

Nikon D3200; Tamron 11-18mm, F 4,5-5,6; 11(16)mm; F 7,1; 1/800 sec.; ISO 100

Nikon D3200; Tamron 11-18mm, F 4,5-5,6; 11(16)mm; F 7,1; 1/800 sec.; ISO 100

Simien Mountain View IV, Near Adi Ar Kay, Ethiopia

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 58(87)mm; F 5; 1/400 sec.; ISO 100

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 58(87)mm; F 5; 1/400 sec.; ISO 100