Genna – Weihnachten in Lalibela III – Christmas at Lalibela III

36 pictures
Read here…/Lesen Sie hier…
Weiterlesen

Genna – Weihnachten in Lalibela II – Christmas at Lalibela II

28 pictures
Read here…/Lesen Sie hier…
Weiterlesen

Genna – Weihnachten in Lalibela I – Christmas at Lalibela I

26pictures
e/d

Genna (or Lidet) is the Ethiopian Orthodox Christmas that is celebrated on January 7th, according to the Julian calendar used by the Ethiopians. In leap years, the celebration is shifted for one day. But not in Lalibela where Genna has a special significance. Legend has it that king Lalibela had been born on the same day as Jesus, therefor it is always celebrated on January 7th. Genna also marks the end of a 43-day fasting period with the believers eating only vegan food and, in some cases, only once a day. A traditional dish for breaking the fast at Genna is Doro Wat, a spicy chicken dish with hard-boiled eggs and Injera.

Genna (oder Lidet), das äthiopische Weihnachtsfest, wird nach dem Julianischen Kalender am 7. Januar gefeiert, in Schaltjahren verschiebt sich der Termin um einen Tag. Bloß nicht in Lalibela, wo Genna eine besondere Bedeutung besitzt, denn der Legende nach wurde König Lalibela am selben Tag wie Jesus Christus geboren, weshalb Weihnachten dort ausnahmslos am selben Tag gefeiert wird. Das Fest markiert außerdem das Ende einer 43-tägigen Fastenzeit, in der die Gläubigen vegan leben und teilweise nur eine Mahlzeit am Tag zu sich nehmen. Ein traditionelles Weihnachtsgericht des Fastenbrechens ist Doro Wat, ein scharfes Hühnergericht mit hart gekochten Eiern und Injera. Weiterlesen

Lalibela II – Jerusalem in Afrika – Jerusalem in Africa

42 pictures
e/d

Legend has it that after having finished the rock-hewn churches, king Lalibela dreamt of Saint George who complaint that no church had been dedicated to him. Therefore, king Lalibela built the solitary church of Bet Giyorgis in honour of the horse-riding Saint who is so popular all over Ethiopia. The tracks of Saint Georges horse are still visible today in the trench that leads down 12 m to the church. Architecturally, Bet Giyorgis is an amalgamation and a perfecting of all various techniques and styles. The church has the shape of a Greek cross, its base area is 12,50 m x 12,50 m wide, and it stands up to 10,50 m in height. Aksumite windows on the ground floor, Moorish on the first floor, the form of the popular – especially in the Greek Orthodox culture – cross-in-square church, those are only a few of the diverse influences. Some of the caves around the church are inhabited by hermit nuns, and even their human remains are buried in rock fissures where they become mummified over the years.

Die Legende besagt, dass nach Fertigstellung der Felsenkirchen der Heilige Georg König Lalibela im Traum erschienen sei und sich beklagt habe, dass ihm keine Kirche geweiht worden war. Also ließ König Lalibela dem in Äthiopien berühmten und beliebten Reiterheiligen die Kirche Bet Giyorgis errichten, und die Hufspuren von Georgs Pferd sind bis heute im schmalen Schacht, der bis in zwölf Meter Tiefe hinab zur Kirche führt, zu erkennen. Bet Giyorgis ist architektonisch die Zusammenfassung und Perfektionierung aller Techniken und Stilarten. In Form eines griechischen Kreuzes erhebt sich die Kirche auf einer Grundfläche mit der gleichmäßigen Ausdehnung von 12,50 Meter auf 10,50 Meter Höhe. Aksumitische Fenster im Untergeschoss, maurische im Obergeschoss sowie der Grundriss einer – im griechisch-orthodoxen Bereich sehr beliebten – Kreuzkuppelkirche sind nur einige der vielfältigen Einflüsse. In mancher der umliegenden Höhlen leben eremitische Nonnen, deren Gebeine nach ihrem Tod in Felsspalten bestattet werden und dort mumifizieren. Weiterlesen

Lalibela I – Jerusalem in Afrika – Jerusalem in Africa

54 pictures
d/e

Es war das Dorf Roha, abgelegen auf 2.630 Meter Höhe im Hochland von Lasta mit dem 4.190 Meter hohen Abune Yosef im Rücken, das sich nach einem Machtwechsel am Ende der aksumitischen Herrschaft König Lalibela für den Bau der heute weltberühmten Felsenkirchen aussuchte. Die Dynastie der kuschitisch sprechenden Agaw regierte von Anfang des 10. bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts hinein, die Kirchen wurden im 12. und 13. Jahrhundert erbaut. In der Folge wurde das Dorf Roha nach dem mutmaßlichen Erbauer Lalibela umbenannt. Knapp 50.000 Einwohner hat Lalibela heute, denn natürlich folgen viele Menschen – darunter besonders junge – dem Lockruf der Lohnarbeit in der Tourismusbranche und verlassen ihre Dörfer, um in Lalibela ihr Glück zu versuchen.

It was the village of Roha on an altitude of 2.630 m in the remote Lasta highland at the foot of 4.190 m high Mount Abune Yosef, that king Lalibela had chosen after a change of power at the end of the Aksumite rule to have his nowadays world famous rock-hewn churches being built. The dynasty of the Cushitic speaking Agaw had been in charge from the early 10th to the 13th century, and the churches had been built in the 12th and 13th century. Consequently, the village of Roha was being renamed after the presumable constructor Lalibela. Modern Lalibela has close to 50.000 inhabitants, because many people, especially the young, follow the call of a regular job in the tourism industry, leaving their villages behind to try their luck at Lalibela. Weiterlesen

Conservation – Artenschutz



Lemurs Park, west of Antananarivo

Das Lasta-Bergland – Pilgerfahrt nach Lalibela – Lasta highland – A pilgrim’s journey to Lalibela

31 pictures
d/e

Lasta ist ein historischer Distrikt im nördlichen Teil des zentralen Hochlands von Äthiopien. Das Hochland umgibt Lalibela und erreicht Höhen von über 4.000 Metern. In den tieferen Lagen werden noch Teff, Mais und Gemüse angebaut, auf den kargen Hochplateaus hingegen dominieren Gerste und Viehzucht. Von Ziegen über Rinder bis hin zu Mauleseln und Pferden wird im Hochland beinahe alles gezüchtet. Nur Schweine nicht, denn die sind – wie in vielen Kulturen – tabu. Meist sind es nur einzelne Häuser oder Gebäude – eine Polizeistation, eine Kirche oder einfach das Haus eines einflussreichen Bürgers – in den Dörfern in den Bergen von Lasta, die an das marode Stromnetz angeschlossen sind. Und meist gibt es auch nur zu bestimmten Zeiten Strom. Vor Sonnenuntergang versammeln sich deshalb oft die Dorfbewohner, um Mobiltelefone zu laden, zum Fernsehen und natürlich zum Gespräch über Ernte und Wetter.

Lasta is an ancient district in the northern parts of Ethiopia’s central highland. The highland surrounds Lalibela and reaches more than 4.000 m in altitude. In lower altitudes, the people grow Teff, maize and vegetables, but the barren plateaus are dominated by barley and livestock. They breed everything up there, from goats to cattle, from mules to horses, but no pigs, because it is prohibited for Ethiopian Orthodox people to eat pigs, just like in other cultures. In most cases, only few houses in the settlements of Lasta highland are connected to the dilapidated power grid, maybe the local police station, the church or simply the house of an influential citizen. In the past, electricity had often been restricted to one or two certain hours a day, often around sunset and into the evening hours. Then, the people come together to recharge their mobile phones, to watch TV and of course, to discuss the weather and the harvest. Weiterlesen

Hayk

12 pictures
e/d

A few kilometres north of Dessie, you get to Hayk, a bland small town stretching along the road. But one or two kilometres from the town centre, one can find the eponymous lake on an altitude of 2.000 m amidst a lush mountain scenery that couldn´t be more picturesque. The lake is 85 m deep with turquoise water shining in the sunlight, and the hilly landscape around is dominated by farmland with fields, pastures and plantations. Hidden on a peninsula, there is the monastery of Hayk Istafanos, one of the oldest and most influential in the country. Referring to various founding myths, it had been established between the 7th and the 9th century. It is forbidden for women to enter the monastery compound, but in the 13th century, the nunnery of Margebeta Giyorgis had been founded in the direct vicinity of Hayk Istafanos on the same peninsula. Hayk means lake, and it is very likely that the actual name of the place got lost over the centuries so that only Hayk survived as a name.

Hayk liegt nur wenige Kilometer nördlich von Dessie und ist eine relativ gesichtslose Kleinstadt, die sich direkt entlang der Straße erstreckt. Nur ein, zwei Kilometer von dieser entfernt liegt auf einer Höhe von gut 2.000 Metern allerdings der gleichnamige See, eingebettet in eine malerische Berglandschaft, die idyllischer nicht sein könnte. Das bis zu 85 Meter tiefe Wasser strahlt im Sonnenlicht türkisfarben, und am Ufer erstreckt sich eine pittoreske Kulturlandschaft aus Feldern, Weiden und Plantagen. Auf einer Halbinsel befindet sich außerdem das Kloster Hayk Istafanos, das eines der ältesten und einflussreichsten im ganzen Land ist und verschiedenen Gründungsmythen zufolge irgendwann zwischen dem 7. und dem 9. Jahrhundert gegründet worden war. Der Zutritt zum Kloster ist Frauen untersagt, aber im 13. Jahrhundert wurde in direkter Nachbarschaft auch noch das Nonnenkloster Margebeta Giyorgis errichtet. Hayk bedeutet See, und vermutlich ist der tatsächliche Name des Ortes über die Zeiten verlorengegangen, so dass bloß Hayk als Bezeichnung überdauert hat. Weiterlesen

Gambella

22 pictures
d/e

Die Stadt Gambella und die gleichnamige Region sind selbst im Vielvölkerstaat Äthiopien Besonderheiten, haben sie doch mit dem Rest des Landes, besonders der dominanten Hochlandkultur, nur wenig zu tun. Eher schon mit dem benachbarten Südsudan, dessen Grenze nicht weit von der Stadt entfernt liegt. Die wurde 1907 von den Engländern als Hafen am Baro-Fluss errichtet, der der einzige schiffbare Fluss Äthiopiens ist und im Südsudan in den Blauen Nil mündet. Dadurch ist es möglich, mit dem Schiff von Gambella bis nach Khartoum im Sudan zu reisen. Das hatten sowohl die Engländer als auch die Äthiopier nutzen wollen, um Güter aus dem Hochland, allen voran Kaffee, exportieren zu können, weshalb der äthiopische Herrscher den Engländern den Zugang zum Fluss garantierte. Allerdings ist der Hafen mittlerweile seit vielen Jahrzehnten außer Dienst und wird es in Anbetracht des Bürgerkriegs im Südsudan auch weiterhin bleiben.

The city of Gambella as well as the eponymous region are oddities in Ethiopia, lacking the significant features of the rest of the country, especially the highland culture. The region is more linked to South Sudan because of the nearby border. The city has been established by Britain in 1907 as a port at Baro river, the only navigable river in Ethiopia, flowing into the Blue Nile in South Sudan. Therefore, it is possible to travel from Gambella as far as Khartoum in Sudan. The British as well as the Ethiopians wanted to benefit from this possibility by exporting all kinds of goods, coffee in particular, to the rest of the world, and that is why the Ethiopian emperor granted the British the use of a small patch of land at Baro river. However, the port has been out of commission for decades now, and due to the civil war in South Sudan, it will stay that way. Weiterlesen

Meeres-Tsingys – Ocean Tsingy


Les Trois Baies, Madagascar/Madagaskar