Sculptural Africa


Giacometti was an African“ – „Giacometti war ein Afrikaner“; Ethiopia/Äthiopien

The trees have faces“ – „Die Bäume haben Gesichter“; Madagascar/Madagaskar


Sturdy & graceful“ – „Üppig & anmutig“; Gabon/Gabun

Maze of stone – Labyrinth aus Stein

Tsingy de Bemaraha, Madagascar

Tsingy de Bemaraha, Madagascar

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Tsingy de Bemaraha II: Tsingy tsingy – On tiptoes – Auf Zehenspitzen

Tsingy de Bemaraha II: Tsingy tsingy – On tiptoes – Auf Zehenspitzen

Tsingy de Bemaraha II: Tsingy tsingy – On tiptoes – Auf Zehenspitzen

After a tropical night that had us soaked in sweat we faced the fact that our car was still standing on the other side of the river with it´s hood wide open. So we got on a pirogue and headed upstream Manombolo for “Petit Tsingy”, which is the southern end of the karst scenery. Tsingy de Bemaraha is a limestone slab that once used to be the ground of the ocean. It got elevated and today it stretches 100 kilometres from Manomobolo River up north as well as a maximum of 30 kilometres from inland westward. Along the bank of the river the limestone is sliced, because erosion is washing away softer types of rock, so the scenery truly resembles the Elbe Sandstone Mountains (Saxon Switzerland) at the Elbe River in eastern Germany. But inside the park weather has formed surreal, razor-sharp limestone spikes, on top of which bizarre Elephant´s Foot Trees, cactuses and even trees are growing. Weiterlesen

Tigray Road, Near Mugulat, Ethiopia

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 26(39)mm; F 4; 1/1000 sec.; ISO 140

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 26(39)mm; F 4; 1/1000 sec.; ISO 140

Jinbar Falls I & II, Simien Mountains, Ethiopia

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 38(57)mm; F 4,5; 1/500 sec.; ISO 400

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 38(57)mm; F 4,5; 1/500 sec.; ISO 400

Nikon D3200; Tamron 11-18mm, F 4,5-5,6; 11(16)mm; F 4,5; 1/500 sec.; ISO 250

Nikon D3200; Tamron 11-18mm, F 4,5-5,6; 11(16)mm; F 4,5; 1/500 sec.; ISO 250

Während des Aufrichtens gestürzt I & II – Collapsed during erection I & II, Aksum, Ethiopia

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 70(105)mm; F 11; 1/125 sec.; ISO 280

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 70(105)mm; F 11; 1/125 sec.; ISO 280

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 18(27)mm; F 11; 1/125 sec.; ISO 100

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 18(27)mm; F 11; 1/125 sec.; ISO 100

Das Stelenfeld, berühmtes Wahrzeichen von Aksum und Äthiopien – The Stelae field, famous landmark of Aksum and Ethiopia
Stelen I & II – Stelae I & II

Goat on the rocks, Blue Nile, Near Bahir Dar, Ethiopia

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 40(60)mm; F 7,1; 1/60 sec.; ISO 280

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 40(60)mm; F 7,1; 1/60 sec.; ISO 280

Stele I & II, Aksum, Ethiopia

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 52(78)mm; F 9; 1/200 sec.; ISO 100

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 52(78)mm; F 9; 1/200 sec.; ISO 100

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 21(31)mm; F 9; 1/250 sec.; ISO 100

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 21(31)mm; F 9; 1/250 sec.; ISO 100

Bale Mountains


Die Bale Berge im Südosten Äthiopiens gehören zu den landschaftlich schönsten Gebieten des Landes. Sie beheimaten einige Gipfel, darunter den Tulu Dimtu, mit 4377 m Höhe Äthiopiens zweithöchsten Berg, der sich über dem 4000 m hohen Sanetti Plateau erhebt, der größten, über 3000 m liegenden Fläche Afrikas. An den Hängen zwischen 3000 m und 4000 m gibt es noch üppige Bergregenwälder, die eine ganze Reihe äußerst seltener Tierarten – darunter allein 78 Säugetierarten – beherbergen. Das Bergnyala ist das wohl seltenste neben dem berühmten Äthiopischen Wolf. Darüber hinaus sind die Bale Berge auch ein Paradies für Vogelkundler, und während und nach der Regenzeit sorgt die Blüte der zahlreichen Wildblumen für farbenfrohe Akzente.



Der Äthiopische Wolf (Canis simensis) gehört zu den Hundeartigen, ist eng mit dem Wolf verwandt und der seltenste Wildhund der Erde. Noch etwa 500 der scheuen, mit ihrem roten Fell an Füchse erinnernden Äthiopischen Wölfe bewohnen heute die Regionen zwischen 3000 m und 4000 m Höhe in den Simien und den Bale Bergen Äthiopiens. Etwa 300 leben auf und am Sanetti Plateau, wo sie bevorzugt in den Dämmerungsstunden nach ihrer Lieblingsspeise, der ebenfalls endemischen Riesenmaulwurfsratte suchen. Ursprünglich war der Wolf wohl über größere Regionen Afrikas verbreitet, bevor das Vorrücken verschiedener Nahrungskonkurrenten sowie des Menschen ihn bis zu diesen letzten Rückzugsorten verdrängte. Heute ist er akut durch Siedlungsdruck und vom Haushund übertragene Krankheiten vom Aussterben bedroht.


The Fragile, Bale Mountains, Ethiopia



Goba


Das Sanetti Plateau ist Afrikas größtes zusammenhängendes afro-alpines Gebiet. Geprägt ist das karge Plateau durch – in der Regenzeit – silbern blühende Helichrysum, ein Mitglied der Gattung der Strohblumen, sowie die bis zu neun Meter hohen Riesenlobelien (Lobelia rhynchopetalum), die in den afro-alpinen Zonen der Simien und der Bale Berge Äthiopiens endemisch sind. Besonders eindrucksvoll ist der einzige Lobelienwald des Landes unweit des Tulu Dimtu auf dem Sanetti Plateau.



Der mit 4377 m nach dem Ras Dashen (4550 m) zweithöchste Berg Äthiopiens, Tulu Dimtu (Oromo für „Roter Berg“), ist letztlich eher ein größerer Hügel, der sich aus dem 4000 m hohen Sanetti Plateau erhebt. Sanetti heißt in Oromo „Wo starke Winde wehen“, und das ist ein sehr passender Name. Das exponierte und weitläufige Plateau ist bis auf wenige Felsblöcke und viel Geröll blankpoliert von Wind und Wetter, und so sind auch die Gipfel, die aus ihm herausragen, bloße Geröllberge.
Auf dem Gipfel des Tulu Dimtu steht ein Telefonumsetzer für Mobilfunk, weshalb eine beinahe unbefahrbare Piste hinaufführt und ständig ein Wächter im dazugehörigen Gebäude wohnt. Ein früherer Wächter ist bereits erfroren, da es kein Brennholz und auch keine sonstigen Heizmöglichkeiten gibt. Normalerweise stellt die Piste auf den Gipfel auch für Allradfahrzeuge eine fast unüberwindbare Herausforderung dar, aber an den wenigen Tagen mit wirklich gutem Wetter im Jahr ist sogar eine Erstbesteigung im Minibus möglich – inzwischen allerdings bloß noch eine Zweitbesteigung.