Uganda

d/e Das Scheitern in den Genen – Another one down the drain

2012 bereisten wir Uganda, von Winston Churchill als „Perle Afrikas“ bezeichnet, zum ersten Mal. Für mich persönlich ist es die erste Afrikareise gewesen, und Uganda hatten wir uns ausgesucht wegen Joseph Kony, der LRA (Lord´s Resistance Army) und der Idioten von „Invisible Children“. Deren Kampagne zur Ergreifung Joseph Konys, eines kranken Stück Viehs, das verantwortlich ist für Abartigkeiten, für die man alle Splatterfilm-Drehbuchautoren gemeinsam jahrelang in einen Raum sperren müsste, war gut gemeint. Aber wie so oft wurde auch in diesem Fall von den Gutmeinenden vergessen, das Ding zwischen ihren Ohren einzuschalten. Weiterlesen

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The Manakara Suicide Bridge

The Manakara Suicide Bridge

The Manakara Suicide Bridge

Manakara is a drowsy postcolonial town on the southeastern coast of Madagascar, sleeping a ruinous sleep after once having been an important port and trading centre since it had been connected to central highland city of Fianarantsoa by railway tracks in 1936. Nowadays Manakara is suffering from Toamasina (Tamatave) being the major port on the eastcoast because of it´s proximity to the capital Antananarivo and the island of Nosy Boraha (pronounced noosh boor; also: Ste. Marie) which is a major tourist hotspot. There is still a lot of business going on with Fianarantsoa because twice a week the train reaches Manakara after an eleven to 36 hours tour through the rainforest and bleak, treeless hillscapes bringing goods and some tourists, who will have an overnight stay before leaving town again. Weiterlesen

“The Times They Are A-Changin’”

The Times They Are A-Changin´

The Times They Are A-Changin´

…The line it is drawn, the curse it is cast
The slow one now will later be fast
As the present now will later be past
The order is rapidly fadin‘
And the first one now will later be last
For the times they are a-changin‘” (Bob Dylan, “The Times They Are A-Changin´”, 1964)

Anderthalb Tage im Auto, fast 1.000 Kilometer zurückzulegen von Toliara (Tuléar) an der Südwestküste Madaskars bis nach Antsirabe im Hochland, 147 Kilometer südlich von Antananarivo. Gut, es ist ausnahmsweise kein vollgestopfter Minibus, für den sich ein ausgewachsener mitteleuropäischer Mann erst die Beine brechen muss, um hineinzupassen. Dieses Mal ist es ein privates Taxi, das aufgrund der Krise bei Air Madagascar Touristen auf dem Landweg an die Küste bringen musste und quasi leer zurück ins Hochland und in die Hauptstadt fährt. Da kann man ein Schnäppchen machen und auch mal die Beine ausstrecken, gerade wenn das vorangegangene Stück hinten an einem Pick-up-Camion brousse hängend zurückgelegt wurde. Weiterlesen

Tana par plaisir

Antananarivo oder einfach Tana - Antananarivo or just Tana

Antananarivo oder einfach Tana – Antananarivo or just Tana

Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars mit vermutlich inzwischen zwei bis drei Millionen Einwohnern, die sie liebevoll Tana nennen, wurde im Jahr 2008 die zweifelhafte Ehre zuteil, auf der Forbes-Liste der schmutzigsten Städte der Welt den Bronze-Platz hinter Spitzenreiter Baku/Aserbaidschan und Dhaka/Bangladesch zu belegen. Ein wenig scheint sich seitdem daran geändert zu haben. Smog zumindest habe ich in italienischen Städten schon von ganz anderem Kaliber erlebt! Weiterlesen