Moroto & die Tepeth – Moroto & the Tepeth

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Moroto ist eine verschlafene, aber sehr sympathische Kleinstadt am Fuße des gleichnamigen, 3.084 Meter hohen Berges an der Grenze zu Kenia. Mit 15.000 Einwohnern ist es das größte „urbane“ Zentrum der ugandischen Nordostprovinz Karamoja. Neben den wenigen größeren Siedlungen mit moderner Architektur und Betonhäusern leben die Karamojong im zum Teil semi-ariden Karamoja bis heute zumeist das traditionelle Leben von Rinderhirten, denen die Landwirtschaft oft nur ein Zubrot ist. Weiterlesen

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Notruf Äthiopien – Ethiopia emergency call

Pflug, Ochsen, Mensch - Plow, oxen, man, Near Wukro, EthiopiaWährend die Welt auf das Gemetzel der islamistischen Irren im Nahen Osten blickt und darüber nachdenkt, wieviel dümmer, degenerierter und unmenschlicher man noch sein kann, um bloß nichts vom eigenen Wohlstand abgeben zu müssen, bzw. um sich nicht mit den komplexen Gründen, warum man selbst zu den Verlierern des globalisierten Blitzkrieg-Kapitalismus gehört, beschäftigen zu müssen und sich lieber „leichte Opfer“ in Gestalt der Flüchtlinge sucht (es könnte auch jede andere Minderheit sein), spielt sich im Süden und am Horn von Afrika eine beispiellose Tragödie ab, die etwa in Äthiopien die Ausmaße der Hungersnot in den 80ern bei weitem übertrifft. Zwischen 10 und 20 Millionen Menschen sind bereits von der Hungersnot betroffen (siehe Welthungerhilfe). Das Bild wurde 2014 während der ersten ausbleibenden Regenzeit nahe Adigrat in der Provinz Tigray aufgenommen, wo sich inzwischen auch das letzte Feld in Staub verwandelt hat und die Menschen mit Nahrungsmittelspenden versorgt werden müssen.

While the public spotlight is on massacres committed by those islamistic morons in the Arabic world, while some people are struggling to behave even dumber, more degenerated and inhuman in order to not have to share their wealth, while others are not willing to use their brains to think about the complex reasons for themselves being collateral damages of globalized Blitzkrieg-capitalisms and using refugees as scapegoats instead (it could be any other minority), there´s a biblical tragedy going on in southern Africa and at the Horn of Africa. In Ethiopia famine is far worse than in the 80s, threatening between 10 and 20 millions of people (see Washington Post). This picture has been taken during the first absent rain season in 2014 near Adigrat in northern province of Tigray, where the last fields have now turned to dust and people are supplied through NGOs with donated food.