Entebbe Botanical Garden – Der botanische Garten von Entebbe

e/d 15 pictures

Besides the Uganda Wildlife Education Centre, Entebbe Botanical Garden is another fine place worth a visit on your first or last day in Uganda. Established in 1902, the botanical garden is a wonderful retreat and home to indigenous forest as well as cultivation, horticulture and even a broad variety of animals, including several bird species, monkeys and tree squirrels. Entebbe Botanical Garden is located right at the shore of Lake Victoria and big enough to keep you busy for some hours. It is said that the early Tarzan movies with Johnny Weissmuller have been shot amidst it´s impressive vegetation. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Die Schimpansen vom Kalinzu-Wald – The chimpanzees of Kalinzu forest

e/d 16 pictures

Vom Nkuruba-See zurück in Fort Portal nahmen wir den nächsten Minibus Richtung Süden. Unterwegs ging es zuerst nach Kasese, von wo wir vor fünf Jahren hinauf nach Kilembe in die Ruwenzori-Berge gefahren waren. Damals waren wir von Süden, vom Bwindi Impenetrable Nationalpark in der Region der Virunga-Vulkane gekommen, dieses Mal nahmen wir den entgegengesetzten Weg. Von Kasese aus ging es über den Äquator und durch den Queen Elizabeth Nationalpark, und wie vor fünf Jahren war schon die Passage des berühmten Parks eine Pirschfahrt für sich – inklusive Elefanten, Büffeln und Gazellen rechts und links der Straße. Weiterlesen

Toro Crater Lakes – Die Toro Kraterseen

e/d 32 pictures

Starting north of Fort Portal, a concentration of crater lakes runs down south alongside the western border of Kibale National Park with its groups of habituated chimpanzees. The crater lakes south of Fort Portal sprawl over a large region with a lush, hilly countryside and a patchwork of cultivated areas and remnants of swamps as well as indigenous forest with a profusion of birds, monkeys and butterflies. One of the most beautiful is Lake Nkuruba, where the community-run Original Lake Nkuruba Nature Reserve is protecting the surrounding rainforest which is bursting with black-and-white colobus, red colobus, red-tailed and other monkeys. The lakes tend to be quite deep, and the water is clear and cool (but not too cool)– perfect for a relaxing swim. Weiterlesen

Semliki National Park – Wo Ruwenzori und Kongo-Regenwald aufeinandertreffen – Where Rwenzori mountains and Congo rainforest clash

d/e 26 pictures

Versteckt in einem entlegenen Winkel Ugandas liegt im Tal des Semliki der Semliki Nationalpark, in dem 220 km2 des Bwamba-Waldes geschützt werden. Von Fort Portal aus führt eine erst in den letzten Jahren asphaltierte, spektakuläre Straße am nördlichen Ende der Ruwenzori-Berge entlang hinab ins Semliki-Tal auf der Westseite der Ruwenzoris. Der Bwamba-Wald ist der östlichste Ausläufer des kongolesischen Ituri-Waldes und Teil des Kongobecken-Regenwalds. Es ist der einzige Tiefland-Regenwald Ugandas und der Ort, wo das Kongobecken auf Ostafrika trifft. Weiterlesen

Pelzig & sozial – Furry & social, Gelada monkeys, Panorama, Simien Mountains, Ethiopia

2 x Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 102(153)mm; F 10; 1/160 sec.; ISO 560

2 x Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 102(153)mm; F 10; 1/160 sec.; ISO 560

Go fullscreen to see the little one staring at YOU!!!

Simien Mountains


Das Simien Gebirge (auch Sämen oder Semen, amharisch für Norden) im Nordwesten Äthiopiens ist mit seinen Gipfeln um die 4000 m und dem höchsten Berg des Landes, dem Ras Dashen (4550 m), das Dach Äthiopiens und damit das eigentliche Dach Afrikas. Einst waren die Hänge von beeindruckenden Bergregenwäldern bedeckt, von denen heute nur noch Reste übrig sind. In den Simien Bergen sind seit 1959 insgesamt 179 Quadratkilometer als Nationalpark ausgewiesen, der seit 1978 zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Geprägt sind die Berge von tiefen und äußerst schroffen Schluchten, plötzlichen Felsabbrüchen und den seltensten Tierarten Äthiopiens, wie dem Walia Ibex (äthiopischer Steinbock), den Dscheladas, dem äthiopischen Wolf sowie zahlreichen Vogelarten.




Der Dschelada (Theropitecus gelada) oder Blutbrustpavian ist ein Primat aus der Unterfamilie der Backentaschenaffen in der Familie der Meerkatzenverwandten und eng mit dem Pavian verwandt. Von ihm gibt es in den nördlichen Bergregionen Äthiopiens noch etwa 5000 Exemplare, Tendenz fallend, wenngleich die Dscheladas seit vielen Jahren unter Schutz stehen. In den Höhenlagen zwischen 3000 m und 4000 m ist das Nahrungsangebot knapp, weshalb die Dscheladas reine Vegetarier sind, eine Seltenheit unter Primaten. Hauptsächlich ernähren sie sich vom – besonders in der Regenzeit – üppig sprießenden Gras, greifen in der Trockenzeit allerdings auch auf Wurzeln und Knollen zurück. Daher leitet sich auch der Name Blutbrustpavian ab. Beim Grasen sitzen sie ausdauernd auf dem Boden, weshalb ein rotes Gesäß als Signal der Geschlechtsreife – wie beim Pavian – unpraktisch ist. Deshalb hat der Dschelada dort schwarze, dicke, lederne Sitzpolster und kahle Hautstellen auf der Brust und am Hals, die sich mit der Reife blutrot färben. Die Nächte verbringen sie – dicht zusammengekauert gegen die Kälte – in den Steilhängen, wo sie sicher sind vor Leoparden. Den Tag beginnen sie mit ausgiebigem Lausen, das vor allem soziale Funktion besitzt. Dabei werden soziale Bindungen gefestigt und Streitigkeiten ausgeräumt. Dscheladas leben in großen Gruppen von bis zu mehreren Hundert Tieren, die weiblich dominiert sind. Meist wird nur ein erwachsenes Männchen, der Pascha, geduldet. Männliche Nachkommen verlassen mit der Geschlechtsreife die Gruppe und bilden gemeinsam kleine, sogenannte „Bachelor“-Gruppen, bis sie eine Gruppe finden, in der sie die Nachfolge eines Paschas antreten können. Besonders auffällig bei den Dscheladas war, dass sie – im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Pavianen – kaum aggressiv wirkten. Aufgeregt manchmal, neugierig, aber nicht aggressiv.



















Das Dorf Ambaras liegt auf einer Höhe zwischen 3500 m und etwa 3800 m mitten im Herzen des Simien Mountains Nationalpark. Die Bewohner leben noch immer wie vor Jahrhunderten vom Anbau von Gerste – da Teff, die äthiopische Zwerghirse, in dieser Höhe nicht mehr wächst – sowie Gemüse und der Viehhaltung, besonders Schafe, Ziegen, Esel und Pferde. Die Häuser werden aus Lehm gefertigt und sind zumeist noch mit Stroh gedeckt. Langsam setzt sich allerdings auch hier das moderne Wellblech durch.
Aufgrund der intensiven Nutzung zum Anbau von Gerste sowie zum Weiden des Viehs sind die Böden in den Höhenlagen der Simien Berge besonders anfällig für Erosion. In der Regenzeit wird viel fruchtbare schwarze Erde fortgeschwemmt und zurück bleibt rötlich gefärbter Untergrund, auf dem kaum etwas wächst. Mit Mauern aus aufgeschichteten Steinen versuchen die Einheimischen, der Erosion entgegenzuwirken und die Hänge zu schützen.



Eine Einladung zu einer traditionellen äthiopischen Kaffeezeremonie, Buna, ist einer der Höhepunkte einer Reise nach Äthiopien. Die Zubereitung des Kaffees obliegt den Frauen, die – wie hier im Dorf Ambaras – zuerst die frischen grünen Bohnen auf dem offenen Feuer rösten, im Mörser zu Pulver zerstampfen und schließlich daraus drei Aufgüsse produzieren. Der erste ist stark und bitter, der zweite schon etwas milder und der dritte dann eher leicht. Dazu wird schon zum Frühstück dunkelbraune Gersten-Injera mit Spinat und scharfer, roter Berbere-Paste gereicht. Berbere ist das sehr scharfe, aus Chilis hergestellte Nationalgewürz Äthiopiens.
















Die Jinbar Wasserfälle sind eines der Wahrzeichen der Simien Berge. Hier stürzt der Jinbar Fluss etwa 250 m tief hinab in die Schlucht, durch die er weiter Richtung Nordwesten fließt. Nach seiner Vereinigung mit anderen Flüssen und Bächen wird er zum Inzo Fluss, der weiter im Norden in den Tekezze mündet.













Lake Chamo from the Bridge Of God, Panorama, Nechisar National Park, Ethiopia

3 x Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 18(27)mm; F 8; 1/250 sec.; ISO 100

3 x Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 18(27)mm; F 8; 1/250 sec.; ISO 100

Looks best fullscreen!!!

Three Groomers, Simien Mountains, Ethiopia

Nikon D3200; Tamron 70-300mm, F 4-5,6; 300(450)mm; F 9; 1/500 sec.; ISO 2000

Nikon D3200; Tamron 70-300mm, F 4-5,6; 300(450)mm; F 9; 1/500 sec.; ISO 2000

Geladas on the run Panorama, Simien Mountains, Ethiopia

3 x Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 105(157)mm; F 5,6; 1/320 sec.; ISO 320

3 x Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 105(157)mm; F 5,6; 1/320 sec.; ISO 320

It really looks best fullscreen!!!

Sozialverhalten – Social behaviour Panorama, Simien Mountains, Ethiopia

2 x Nikon D3200; Tamron 70-300mm, F 4-5,6; 300(450)mm; F 9; 1/500 sec.; ISO 2200

2 x Nikon D3200; Tamron 70-300mm, F 4-5,6; 300(450)mm; F 9; 1/500 sec.; ISO 2200