Ambohimanga

d/e
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Rund um Tana, aber vor allem im Norden der madegassischen Hauptstadt, liegen heilige Hügel, die auf den König Andrianjaka im 17. Jahrhundert zurückgehen. Er erklärte zwölf Hügel aus historischen und politischen Gründen für heilig. Fast 200 Jahre später tat es ihm sein Nachfolger Andrianampoinimerina gleich und erklärte ebenfalls zwölf Hügel für heilig – allerdings nicht dieselben wie sein Vorfahr. So existieren heute mehr als die kosmologisch begründeten zwölf, aber der wichtigste und interessanteste ist vermutlich Ambohimanga, das seit 2001 zu den UNESCO Weltkulturerbestätten zählt.

Around Tana and especially in the north of the Malagasy capital, there are several sacred hills tracing back to King Andrianjaka in the 17th century. He declared twelve hills as sacred for historical and political reasons. Nearly 200 years later, his successor Andrianampoinimerina did the same – but with different hills. So nowadays, there are more than the cosmologically backed twelve hills, but the most important and most interesting one is Ambohimanga, being an UNESCO World Heritage site since 2001.













Ambohimanga ist das Zentrum jener Könige und Königinnen, die das Land unter ihrer Herrschaft vereinten. Als Antananarivo zum Regierungssitz wurde, nutzten die Herrscher Ambohimanga weiter als Wochenend-Refugium. Nur 23 Kilometer nördlich von Tana gelegen, konnten sie stets im Blick behalten, was dort passierte. Der Hügel ist dicht bewaldet, und unter der Vegetation liegen die insgesamt 16 historischen Tore zur Anlage begraben. Innerhalb der Anlage dominiert das Haus König Andrianampoinimerinas vom Ende des 18. Jahrhunderts. Direkt vor den Mauern sowie innerhalb gibt es Opferplätze, wo bis heute zu besonderen Gelegenheiten Zebus geschlachtet und andere Opfer erbracht werden.

Ambohimanga is the centre of the line of kings and queens that managed to unite the empire under their rule. When Antananarivo became capital, the kings and queens used Ambohimanga as a weekend retreat. Only 23 kilometres from Tana, they could always stay in touch with what was happening in the centre of power. The hill is covered with trees, and the 16 gates of the structure are covered below dense vegetation. On the inside, the dominant structure is the house of King Andrianampoinimerinas that has been built at the end of the 18th century. There are sacrificial sites in front of the walls as well as inside the palace, and you can still see the blood of the immolated Zebus at those places which are still in use for special occasions.






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