Buggala, ein Rückzugsort II – Buggala Island, a place of retreat II

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Alle Unterkünfte auf Buggala liegen über die Lutoboka-Bucht verteilt, von wo aus seit ein paar Jahren die Fähre MV Kalangala täglich nach Entebbe pendelt. Dafür benötigt sie in der Regel um die vier Stunden. Morgens um acht Uhr geht es in Lutoboka los, und um 14 Uhr tritt sie von Entebbe den Weg zurück zur Insel an, wo sie dann noch vor Sonnenuntergang wieder anlegt. Nachdem die Insel schon in den 90ern ein Backpacker-Treffpunkt gewesen war, hatte sie Anfang des Jahrtausends unter der Einstellung des Fährbetriebs von Entebbe aus gelitten, die Touristen waren weiter an den idyllischen Bunyonyi-See im Süden des Landes gezogen.

Nyala; SIBH Zoo

Nyala; SIBH Zoo

Impala; SIBH Zoo

Anfang der 90er Jahre war es Joyce Kikomeku gewesen, die als erste das touristische Potential der Insel erkannt und dort – quasi mitten im Regenwald – das Ssese Island Beach Hotel (SIBH) errichtet hatte, das erste Hotel auf den Inseln. Ihrem Ehemann William und seiner Golfleidenschaft ist es zu verdanken, dass das SIBH über einen Neun-Loch-Golfkurs verfügt, was viel verrückter klingt als es letztlich auf der Insel wirkt. Seit ein paar Jahren gibt es außerdem noch einen eigenen, hervorragend geführten Zoo – noch so eine Leidenschaft von William Kikomeku. Während wir dort waren, prüfte ein Team der Uganda Wildlife Authority (UWA) den Zoo auf Herz und Nieren, befand ihn für gut und erteilte die Genehmigung für die Erweiterung des Tierbestands um Zebras, die inzwischen ihr Gehege mit den Impalas und Nyalas bereits bezogen haben sollten. Auch Krokodile sollen noch folgen.

Impala; SIBH Zoo

Zukünftges Krokodil-Futter / Future croc food; SIBH Zoo

Turtles; SIBH Zoo

Turtles; SIBH Zoo

Im dichten Regenwald auf der dem SIBH gegenüberliegenden Seite der Bucht wurden vor einigen Jahren die Überreste von John Hanning Spekes Fort wiederentdeckt. Das hatte der britische Entdecker während seiner Suche nach der Quelle des Nils bauen lassen. Fertig war es nicht geworden, da er zuvor den Ausfluss des Nils aus dem Victoriasee bei Jinja gefunden hatte und nach England zurückgekehrt war.


Die ausgedehnten Wälder der Inseln beherbergen eine enorme Menge an Vögeln, von Reihern bis zu Nektarvögeln, Verwandten der südamerikanischen Kolibris, von verschiedenen Eisvogel-Arten bis zu Schwarzen Milanen. Die Vielfalt ist beinahe grenzenlos. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind am besten direkt am Ufer, denn die meisten Vögel leben in irgendeiner Form von oder mit dem Wasser, das darüber hinaus zumeist kristallklar und bestens zum Baden geeignet ist.








All accommodation on Buggala Island is located at Lutoboka bay, from where the MV Kalangala ferry connects the island with Entebbe on a daily basis. That journey takes around four hours, starting in Lutoboka at 8 am and going back to the island from Entebbe around 2 pm. So, it reaches Buggala just before the sun sets. After having been a backpacker hotspot in the 90s, tourist facilities have suffered from the cessation of the ferry connection to Entebbe in the following years, and all the tourists have moved on to idyllic Lake Bunyonyi in southern Uganda.


In the early 90s, Joyce Kikomeku has been the first to understand the touristic potential of the island and has built the Ssese Island Beach Hotel (SIBH) – more or less amidst the rainforest. Due to her husband’s passion for golf, the SIBH is home to a nine-hole golf course as well as to a small zoo – another one of William Kikomeku´s passions. It might sound crazy, but the golf course fits in well with the environment, and the zoo is excellently laid out and managed. When we´ve been there, a team of the Uganda Wildlife Authority (UWA) was putting the zoo through its paces. They liked what they saw and gave them the permission to expand their range of animals. At the time writing, the promised zebras should already be in their new home with Impala and Nyala. Crocodiles are said to be the next to follow.



A few years ago, the remains of John Hanning Spekes fort have been rediscovered in the dense rainforest on a peninsula on the opposite side of the bay. While searching for the source of the River Nile, the British explorer had ordered to build a fort as a base. But when he had found the outflow of the Nile river at Jinja, the source of the River Nile, he returned to England, and the fort remained uncompleted.




The large forests on the islands are home to a vast number of bird species such as egret, several species of sunbird and kingfisher as well as black kites. There is an outstandingly high diversity. The best place for birdwatchers is at the beach, because most of the birds live with the water, which is also crystal clear and perfect for a swim.

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2 Kommentare zu “Buggala, ein Rückzugsort II – Buggala Island, a place of retreat II

  1. afrikafrau sagt:

    welch faszinierende Aufnahmen..danke daß du sie mit der Welt teilst….

  2. […] different. We had already had contact with the lake flies on our first evening on Buggala Island (Pt. II), where we had to eat inside because of huge swarms being attracted by the outdoor lighting of the […]

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