Moroto & die Tepeth – Moroto & the Tepeth

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Moroto ist eine verschlafene, aber sehr sympathische Kleinstadt am Fuße des gleichnamigen, 3.084 Meter hohen Berges an der Grenze zu Kenia. Mit 15.000 Einwohnern ist es das größte „urbane“ Zentrum der ugandischen Nordostprovinz Karamoja. Neben den wenigen größeren Siedlungen mit moderner Architektur und Betonhäusern leben die Karamojong im zum Teil semi-ariden Karamoja bis heute zumeist das traditionelle Leben von Rinderhirten, denen die Landwirtschaft oft nur ein Zubrot ist.
Karamojong bedeutet „Die alten Männer, die sich niedersetzten“ und bezieht sich auf die Tatsache, dass die Karamojong vor etwa 400 Jahren noch unter dem Namen Jie aus dem heutigen Äthiopien Richtung Süden gezogen sind und sich im Drei-Länder-Eck Südsudan, Uganda, Kenia aufgespalten haben. Ein Teil zog tiefer nach Kenia hinein, um dort die Kalenjin- sowie die Massai-Gruppe zu bilden, der andere bildete die heutigen Turkana in Kenia und weiter im Westen, in Uganda, die Iteso, Dodoth (auch Kenia), Jie, Karamojong, Kumam sowie im Südsudan die Jiye und die Toposa. Sie alle gehören zur so genannten Karamojong-Gruppe. Und während die Karamojong im heutigen Karamoja blieben (und sich dort „niedersetzten“), zogen andere weiter Richtung Westen.

Als sie im 17. Jahrhundert in die Region kamen, war diese keineswegs unbesiedelt. Bis heute leben dort auch die Tepeth. Über ihre Herkunft ist kaum etwas bekannt. Sie sprechen So, eine eigene, nilosaharanische Sprache, und leben an den Hängen der Berge Kadam, Napak und Moroto weitgehend von der Subsistenz-Landwirtschaft. An letzterem bauen sie in kleinen, temporären Gärten Sorghumhirse, Dodo (eine Art Spinat) und Mais an, die sie, in temporären Hütten aus Gras, direkt vor Ort bewachen. Dementsprechend kommt den dauerhaften Siedlungen eine geringere Bedeutung zu. Außerdem sind sie eine der wenigen Ethnien in Uganda, in der bis heute die weibliche Beschneidung praktiziert wird.

Die Tepeth gelten als die ursprünglichen Bewohner der Region, wurden bei Ankunft der Migranten aus Äthiopien aber verdrängt und suchten schließlich in den unzugänglichen Bergregionen Zuflucht. Bis heute gibt es Übergriffe durch die benachbarten Stämme aus Uganda und der kenianischen Turkana-Region – immer wieder auch mit Todesfällen. Die Entwaffnung der ugandischen Stämme hat zuletzt zur Entspannung der Situation beigetragen, so dass die Tepeth am Mount Moroto heute regelmäßig den langen und steilen Weg hinab in die Stadt auf den Markt nehmen, wo sie eigene Produkte ver- und Lebensnotwendiges einkaufen. Trotzdem fühlen sie sich sichtlich unwohl, wenn sie die sicheren Hänge verlassen und hinab zu den Karamojong wandern. Die gleichzeitige Vermischung beider Ethnien führt zu einem schleichenden Verlust kultureller Identität seitens der Tepeth. Ihre Sprache wird schon heute nur noch von Älteren gesprochen.

Wir besuchten die Tepeth am Mount Moroto mit Julius, einem 22jährigen Karamojong-Guide, der seit zwei Jahren für das lokale Unternehmen Kara-tunga arbeitet. Kara-tunga organisieren sowohl Begegnungen mit den Karamojong als auch mit den Tepeth und engagieren sich tatkräftig bei der Unterstützung beider Ethnien, so etwa bei der Öffnung für den Tourismus sowie beim Erhalt ihrer Kulturen.

Begegnungen mit den Tepeth an den Hängen des Mount Moroto ergeben sich zufällig, wie Julius uns erklärte. Die Böden am Berg sind eher karg, Regenwasser fließt rasch und ohne zu versickern gen Tal ab. Die Tepeth ziehen an den Hängen entlang auf der Suche nach geeigneten, fruchtbaren Stellen, wo sie ihre Gärten anlegen können. Deshalb wandere er mit seinen Klienten zumeist einfach den Berg hinauf, bis sie auf Tepeth stoßen. Viele kenne er bereits, aber er treffe auch immer wieder auf ihm unbekannte Familien. Und da die meisten von ihnen heutzutage eine Form von ŊaKarimojoŋ, der Sprache der Karamojong, sprechen, sind die Verständigung und der Kontakt relativ leicht. Außerdem seien die Tepeth äußerst gastfreundlich gegenüber Mzungus (Weiße/Fremde), was vor allem daran liege, dass diese sie nie überfallen und meistens in irgendeiner Form helfen.

So machten auch wir uns auf diese Reise ins Unbekannte und begannen, den Berg von Moroto aus Schritt für Schritt zu erklimmen. Unglaublich schwere Schritte! Und heiße! Und steile! Sehr steile! Aufgrund von Magenverstimmung und Schlaflosigkeit nicht in Bestform, musste ich dem baumlangen, spindeldürren und unglaublich gut trainierten (und viel jüngeren) Julius bereits am ersten Steilstück eingestehen, dass dieser Weg an diesem Tag nicht meiner wird und ich eher auf halber Höhe am Hitzschlag sterbe, als den Grat ganz oben zu erreichen.

Also ging es am Hang entlang tiefer hinein in das Tal, während die Wand zu unserer Rechten senkrecht in die Höhe wuchs. Obwohl das Gras inzwischen hüfthoch war, war der Vegetation die vorangegangene Dürre deutlich anzusehen. Erst wenige Tage zuvor hatte die durch den Klimawandel inzwischen stark verschobene Regenzeit begonnen, aber es waren Ernten ausgefallen und viel Vieh gestorben. Die Tepeth hatten wie immer am meisten darunter zu leiden. Denn nationale und internationale Hilfe erreichen laut Julius stets nur die Stadt im Tal.

Der Mais im ersten Garten, auf den wir stießen, war krank, die Sorghum-Hirse im zweiten zu klein. Dort trafen wir auch ein Mädchen, mit dem sich Julius kurz unterhielt, als kenne er sie schon seit ihrer Geburt. Tatsächlich waren sie sich fremd. Dann trafen wir auf ihre Mutter, die lachte und sich ein riesiges Bündel Holz auf den Kopf stapelte.

Wir folgten ihr steil den Berg hinauf und unterhalb einer schroffen Felswand in ein weiteres Maisfeld hinein, in dem wir plötzlich vor einer kleinen Hütte, vollständig aus Gras geflochten, und vier Generationen von Tepeth-Frauen standen: Großmutter, Mutter, zwei Töchter und eine Enkeltochter. Später kam noch der Mann der Mutter hinzu, begrüßte uns freundlich, aber äußerst zurückhaltend. Er blieb im Abseits hinter der Hütte stehen, bis wir gegangen waren. Er schämte sich für die Situation seiner Familie.

Auch die Frauen begrüßten uns äußerst freundlich, während Mutter und Großmutter gleichzeitig in ein längeres Gespräch mit Julius verwickelt waren. Vor allem die Mutter lachte gern und viel und steckte damit immer wieder auch die Großmutter an. Die jüngere Tochter, das Mädchen, das wir zuerst getroffen hatten, war sowieso neugierig und von fröhlicher Offenheit. Nur die ältere Tochter wirkte abwesend, kränklich und teilweise sogar apathisch. Das Baby hingegen schrie und brabbelte ganz offensichtlich kerngesund vor sich hin.

Von Julius erfuhren wir, dass die junge Frau unter Anämie, Blutarmut, litt – vielleicht als Folge der Geburt (und/oder als Konsequenz einer Beschneidung). Das hatte man ihr bei einer kostenlosen Sprechstunde unten in Moroto gesagt. Ärzte aus den größeren Städten kommen regelmäßig nach Moroto, um dort ehrenamtlich die Mittellosen zu behandeln.

Die Medikamente hatten sie sich nicht leisten können, und nun litt die junge Frau unter Schmerzen, war schlaff, müde und, für jeden sichtbar, ziemlich blass. Hinzu kam, dass die Familie infolge der Trockenheit kaum über Nahrungsmittel verfügte. Wir gaben der Frau eine einfache Schmerztablette, mehr konnten wir nicht tun.

Julius fragt die Tepeth, die er auf den Touren am Mount Moroto trifft, immer, wie es ihnen geht, ob sie Probleme haben oder wichtige Dinge benötigen. So kann er über Kara-tunga Notwendiges organisieren und beim nächsten Mal mit nach oben nehmen. Er nimmt immer irgendetwas Nützliches mit auf den Berg und beginnt mit dem Verteilen auf dem Rückweg und so weit oben wie möglich. Denn dort komme sonst nie irgendwelche Hilfe hin.

Trotz allem wirkte die Familie nicht niedergeschlagen. Die Großmutter erzählte stolz, dass sie den Bau der eindrucksvoll gewobenen Hütte erst am vorigen Nachmittag begonnen habe und lud uns ein, einmal das Innere zu inspizieren. Der Eingang war so niedrig, dass man beinahe kriechen musste, und drinnen war es plötzlich stockdunkel. Kein Lichtstrahl drang herein, vermutlich ein Indiz dafür, dass auch Regen das nicht schafft. Der Innenraum war winzig, und es scheint mir fast unmöglich, dass dort fünf bis sieben Menschen zusammengerollt und im Kreis schlafen können. Doch genauso ist es! Die Grashütte saß direkt auf dem Boden, aber langfristigere Behausungen werden gern auch auf Stämmen etwa einen halben Meter über der Erde gebaut, um sich selbst und eingelagerte Vorräte vor Ameisen und dem Hang hinabfließendem Wasser zu schützen.

Für mich ist die Begegnung mit den Tepeth eine Begegnung mit dem Verschwinden. Ihre Sprache verschwindet bereits, und sie selbst sowie ihre gesamte Kultur sind ebenfalls im Verschwinden begriffen. Ihre Hütten, ihre Siedlungen, einfach alles verschwindet im hohen Gras, in der riesigen Berglandschaft – bleibt aus der Entfernung unsichtbar. Auch Julius, dem die Unterstützung der Tepeth besonders am Herzen liegt, war eine gewisse Traurigkeit anzumerken, wenn er vom Schicksal dieser Menschen, dieser Familien erzählte.

Wir boten an, der Familie auf dem Markt ein paar Lebensmittel zu kaufen, und so machten sich Mutter und Tochter, der es inzwischen ein wenig besser ging, mit uns zusammen auf den Weg ins Tal. Der führte erst querfeldein durch Gärten und mannshohes Gras, bevor es weiter unten wieder Pfade und Wege gab. Wir passierten weitere Tepeth-Siedlungen und kamen schließlich am Talausgang an einen von einer NGO gebohrten Brunnen. Sofort stillten Mutter und Tochter ausgiebig ihren augenscheinlichen Durst und schlugen sich Wasser ins Gesicht. Der Brunnen sei die nächste Wasserquelle für alle Tepeth an dieser Flanke des Berges, erklärte Julius. Alles Wasser müsse von hier hinaufgeschleppt werden.

Am Rande Morotos ist ein kleiner Markt, wo die Tepeth Handel treiben – auch mit den Karamojong. Dort kauften wir der Familie Mehl und Gemüse – als Dankeschön für ihre außerordentliche Gastfreundschaft. Dann verabschiedeten wir uns. Es war ein warmherziger, freundlicher und merkwürdig melancholischer Abschied. Es war unser, es war der Abschied von den Tepeth. Abschied vom rätselhaften Volk vom Mount Moroto.

 

Moroto is a sleepy but pleasant small town at the foot of the 3.084 metres high Mount Moroto right at the border to Kenya. As a home for 15.000 inhabitants, Moroto is the biggest urban centre in Uganda’s north-eastern province of Karamoja. Apart from few bigger settlements with modern architecture and concrete buildings, the Karamojong people in this partially semi-arid region live a traditional pastoralist life, and agriculture is only an extra.

The word “Karamojong” means “The old men who sat down”, and the term refers to the fact that the Karamojong people have migrated to that region only 400 years ago. Under the name of Jie they migrated from present day Ethiopia towards the south to split up at the border triangle between South Sudan, Kenya and Uganda. Some of them moved deeper into Kenya to form the Kalenjin group as well as the Massai group. Some stayed in north-western Kenya to become present days Turkana, while others moved westwards to Uganda to become the Iteso, the Dodoth (in Uganda and Kenya), the Jie, the Karamojong, the Kumam as well as the Jiye and the Toposa in South Sudan. They all belong to the Karamojong group. While the Karamojong settled in north-eastern Uganda (and “sat down”), others moved further westwards.

The region hasn´t been unsettled territory when the Karamojong appeared in the 17th century. Until now, the Tepeth people are also living there. Their origin remains somehow obscured. They speak a Nilo-Saharan Language, and they are living as subsistence farmers on the slopes of Mount Kadam, Mount Napak and Mount Moroto. At the latter, they are cultivating maize, sorghum and dodo (a kind of spinach) in small temporary gardens, guarding the plants from temporary huts braided from grass directly on site. Therefore, the more permanent settlements lack the importance they have in our societies. The Tepeth are also one of the rare ethnicities in Uganda to still practise female genital mutilation.

The Tepeth people are considered the indigenous inhabitants of the region. When the migrants from Ethiopia arrived, the Tepeth got displaced, seeking shelter in rather inaccessible mountainous areas. There are assaults and raids by the neighbouring tribes from Uganda and the Kenyan Turkana region until now – often accompanied by fatalities. The disarmament of the Ugandan tribes has contributed to the easing of tensions, and nowadays the Tepeth are regularly making the steep way down to Moroto and to the market where they are selling some products and buying whatever they don´t have on the mountain – which is nearly everything. Still they feel uncomfortable with leaving their secure slopes to wander down to Karamojong land. At the same time, the intermingling of both ethnicities leads to a gradual loss of their cultural identity. This is proven by the fact that nowadays only the oldest are still speaking their original language So.

On our visit to the Tepeth people at Mount Moroto we were accompanied by Julius, a 22-year-old Karamojong guide, working for two years for the local tour operator Kara-tunga. Kara-tunga Tours organizes encounters with the Karamojong as well as with the Tepeth and is heavily engaged in the support of both ethnicities – in opening up for tourism and protecting their cultures.

An encounter with the Tepeth people on the slopes of Mount Moroto is always a matter of chance, as Julius told us. The soils of the mountain are nutrient-poor, and water is flowing away to the valley rapidly. So, the Tepeth are moving along the slopes in search for appropriate and fertile places to create their gardens. That is the reason why he is just guiding his clients uphill until they happen upon the Tepeth. He already knows many of them, but he is still encountering unknown families on a regular basis. These days, most of them are speaking a form of ŊaKarimojoŋ, the Karamojong language, so to make contact and having a conversation is fairly uncomplicated. In addition, the Tepeth are extremely hospitable to Mzungus (white people/strangers) because they never got raided or killed by them, and Mzungus always try to help and support, Julius explained.

We started our journey to the unknown by climbing Mount Moroto step by step, and those were heavy steps. And hot ones! And steep ones! Very steep ones! Because of an upset stomach and having remained sleepless for some days, I haven´t been in top shape that morning. Embarrassing enough, at the first really steep section, I had to confess my weakness to tall, skinny and unbelievably well trained (and substantially younger) Julius. I admitted that this path won´t be mine on that day and that it is more likely that I die of heatstroke right here than reaching the ridge on top.

As a consequence, we headed deeper into the valley halfway up the slope, while we saw the cliff to our right growing upwards. Although the grass was standing waist-high, one could clearly get a sense of the foregone drought and its impact on the vegetation. Only a few days before, the rainy season finally had begun, substantially delayed due to the climate change, and that had already resulted in crop shortfall and dying livestock. Again, the Tepeth people were the ones to suffer the most. National and international aid typically reaches only the town down at the foot of the mountain.

The maize in the first garden we encountered was sick, the Sorghum in the second one too little too small. That was where we met a girl Julius started talking to as if he knew her since birth. In fact, they were complete strangers. Then we met her mother who was laughing a lot while piling up a ludicrous amount of firewood on top of her head.

We followed her further up the steep slope and into another maize field right below a jagged rock face where we suddenly happened upon a small hut completely woven of grass as well as four generations of Tepeth women: grandmother, mother, two daughters and a baby child. Later, we also met the husband of the mother, and he kindly said hello to us but then hid behind the hut until we were gone. He felt ashamed because of his family’s situation.

With the women, it was a warm welcome while grandmother and mother were simultaneously having a conversation with Julius. The mother had an infectious laugh, also putting her mother in a good mood. The girl we had first met was curious, open and seemed kind of cheerful. Only the older daughter looked absent-minded, peaking, even apathetic, whereas the baby child was crying, playing and babbling in a very healthy way.

Julius told us that the woman suffered from anaemia, maybe because of giving birth to her child (and/or genital mutilation). At least a doctor told her so at the free consultation hours in Moroto some physicians from bigger cities use to deliver regularly to the destitute of the region.

They couldn´t afford to buy the medication, and now the young woman suffered from pain. She felt weary, tired and was, visible to everyone, very pale. Furthermore, they had only little to none food left because of the drought. So, we gave the woman a simple painkiller; that was all we could do.

Julius is constantly interviewing the Tepeth he meets on the mountains. He wants to find out how they are doing, if they got problems or need some essentials. Through Kara-tunga he can organize things for them, delivering them on his next tour. He always takes useful things up the mountain, and he starts distributing on the top where aid never reaches.

Despite everything, the family did not seem depressed. The grandmother proudly told us that she had managed to build the hut in less than a day, starting on the afternoon the day before, and then she invited us to have a look inside. I had to crawl through the low entrance, and inside it was pitch-dark. Not a single ray of light made its way through the roof what I took as a proof that raindrops could neither. The space inside was tiny, and it seemed impossible to me that five to seven people could sleep there, curled up in a circle. But that´s how it is! The grass hut was standing directly on the ground, whereas more permanent huts are built on stilts at least half a meter above the ground to protect the people as well as stored food from insects and flowing water.

For me personally, the encounter with the Tepeth family has been an encounter with vanishing. Their language is vanishing as well as the people themselves and their culture. Their huts, their settlements, everything vanishes in the tall grass, in the massive mountain landscape, and it remains invisible from the distance. I could sense that Julius who cared so much was also feeling blue when talking about their fate.

We offered to buy the family some food on the market, so mother and daughter who was feeling a bit better accompanied us down to Moroto. First it was cross-country through various gardens and tall grass, before we happened upon some paths further down the slope. We passed some more tiny Tepeth settlements and reached a well built by a NGO. Mother and daughter instantly started drinking and splashing their faces with water. Julius told us that the well is the closest for all Tepeth on this side of the mountain. All the water they need must be carried up the slope.

There is a small market on the outskirts of Moroto where the Tepeth do a little trading – even with the Karamojong. As a thank-you for their hospitality, we bought the family some flour and vegetables. Then it was time to say goodbye. It was a warm, kind and oddly melancholic farewell. That was our farewell, it was THE farewell to the Tepeth. Goodbye to the mysterious people of Mount Moroto!

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2 Kommentare zu “Moroto & die Tepeth – Moroto & the Tepeth

  1. afrikafrau sagt:

    wow was für ein interessanter Bericht aus einer anderen Welt,
    wie stark und beharrlich diese Menschen sind……

  2. […] Mount Moroto, Uganda […]

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