Im Land der Baobabs – In Baobab country

Das Wahrzeichen Madagaskars - Madagascar´s most enigmatic landmark

Das Wahrzeichen Madagaskars – Madagascar´s most enigmatic landmark

There are many landmarks in Madagascar: lemurs in general, especially the ring-tailed lemur as well as the mysterious Aye-Aye, chameleons – from one of the biggest to the smallest one on earth, vanilla, pepper and „L’arbre du voyageur“, traveller´s tree, which looks similar to palm trees, belongs to the bird-of-paradise family and is even printed on the country´s visa. But in the end the most emblematic one is the Baobab tree, of which there are six endemic species on Madagascar: Adansonia grandidieri, Adansonia suarezensis, Adansonia madagascariensis, Adansonia perrieri, Adansonia rubrostipa and Adansonia za. Beyond those there are also some specimens of Adansonia digitata, which is originally growing on mainland Africa and has been “imported”. 2012 another species called Adansonia kilima has been discovered in Africa, and there is Adansonia gregorii in Australia.


When it comes to height, form or structure there are huge differences between the species, but if you come across one you know at a moment´s notice that it´s a Baobab. They got bizarre or just enormous trunks and small crowns looking just like roots, there are no branches or twigs below. To most of the locals Baobabs are holy, they use the bark for making medicine and you can eat it as well. The fibres can be used for making strings and ropes, but in it´s wood the tree stores uge amounts of water, which makes it useless as working material or for burning. That´s the reason why in many places Baobab trees are besides Mango trees the last ones still standing. They are pretty resistant with the ability to adapt to tough (especially dry) environment, even to lower temperatures. Only standing water or frost is too much for them. In Madagascar you can find them along the westcoast, in the south and up in the north, but not in the highland, where there can be temperatures below zero in southern winter, and in the eastcoast´s rainforests neither.


In Arboretum Reniala at Ifaty-Mangily north of Toliara on the southwestern coast a piece of spiny forest, the once typical flora of Madagascar´s south, is protected and continually reforested since 2000. On really benign tracks through the spiny forest you can discover this amazing flora including several species of Baobab trees, Euphorbia, Didiereaceae, endemic trees like Givotia madagascariensis and elephant´s foot trees like Pachypodium geayi. The spiny forest is home to many birds, chameleons and geckos, and there is a compound with ring-tailed lemurs, which have been rescued from illegal husbandry to be trained for returning into wilderness again.


Madagaskar hat einige Wahrzeichen: Lemuren im allgemeinen, die Kattas (Ringelschwanz) und Aye-Aye-Fingertiere im speziellen, Chamäleons – darunter eines der größten sowie das kleinste der Welt, die Vanille, den Pfeffer und „L’arbre du voyageur“, den Baum der Reisenden, eine den Palmen ähnliche Pflanze aus der Familie der Strelitziengewächse, die sogar auf den Visa des Inselstaates verewigt ist. Doch das unumstrittene Wahrzeichen ist und bleibt der Baobab, von dem es auf Madagaskar gleich sechs endemische Arten gibt: Adansonia grandidieri, Adansonia suarezensis, Adansonia madagascariensis, Adansonia perrieri, Adansonia rubrostipa und Adansonia za. Darüber hinaus finden sich auch einige Exemplare von Adansonia digitata, der eigentlich auf dem afrikanischen Festland heimisch ist und „importiert“ wurde. Dort wurde 2012 außerdem mit dem Adansonia kilima eine „neue“, weitere Art entdeckt. Und in Australien wächst schließlich noch Adansonia gregorii.


In Größe, Erscheinungsform, Wuchs und Struktur gibt es unter den madegassischen Arten große Unterschiede. Dennoch reicht zumeist ein Blick, um zu wissen, dass es sich um einen Baobab handelt. Die bizarren, oder einfach gigantischen, Stämme, die oft kleine Krone, der wurzelartige Wuchs der Äste und das Fehlen von Zweigen unterhalb der Krone sind deutliche Hinweise, dass es sich um einen Baobab handelt.


Die Baobabs gelten als heilig, aus ihrer Rinde werden Nahrung, Medizin und Schnüre hergestellt, genauso wie aus den Fasern des Holzes, in dem der Baum enorme Mengen an Flüssigkeit speichern kann. Deshalb eignet sich das Holz der Baobabs auch weder als Bau- noch als Brennstoff, was wohl ebenfalls ein Grund dafür ist, warum vielerorts die Baobabs neben den Mangobäumen die einzigen ausgewachsenen Bäume sind, die noch stehen. Darüber hinaus sind Baobabs recht widerstandsfähig und kommen auch mit härteren Bedingungen und niedrigeren Temperaturen gut klar. Nur stehendes Wasser und Frost vertragen sie nicht. Auf Madagaskar sind sie daher vor allem entlang der Westküste, im Süden und Norden zu finden, nicht aber im Hochland, wo es im Südwinter auch einmal Frost geben kann, oder in den Regenwäldern der Ostküste.


Im Arboretum Reniala bei Ifaty-Mangily nördlich von Toliara an der Südwestküste wird seit 2000 ein Stück des für den Süden der Insel einst typischen Dornenwalds geschützt und kontinuierlich aufgeforstet. Verschiedene Baobabarten sowie die ursprüngliche Dornenwald-Flora mit Euphorbien (Wolfsmilchgewächsen), Didiereaceae, endemischen Baumarten wie Givotia madagascariensis und Elefantenfußgewächsen wie Pachypodium geayi können dort auf liebevoll angelegten Wegen durch den Dornenwald entdeckt werden. Dieser ist Heimat zahlreicher Vogelarten, Chamäleons und Geckos. Und in einem Gehege werden Kattas, die aus illegaler Haltung stammen, auf die Rückkehr in die Wildnis vorbereitet.

Baobab Sonnenuntergang - Baobab sunset

Baobab Sonnenuntergang – Baobab sunset

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7 Kommentare zu “Im Land der Baobabs – In Baobab country

  1. Sascha sagt:

    Beeindruckende Fotos

  2. afrikafrau sagt:

    mit den Bildern reise ich gerne nochmals nach Madagascar. Habe es vergessen,sind die Baobab bäume auch „heilige“ Bäume also mit Magie besetzt, wie z.B. im senegal???

  3. ☼Sigrid☼ sagt:

    Fantastische Aufnahme. Mit diesen Bäumen muss ich mich beschäftigen, kenne sie nicht! Ob das eine Schande ist oder eine Bildungslücke? Also ich werde sie dann mal schließen. LG Sigrid

  4. […] interessant wird es schließlich am Rande des Dorfes, wo direkt neben dem grandiosen Arboretum Reniala das Village des Tortues zu finden ist, eine Auffangstation für Schildkröten – besonders die […]

  5. […] well as 129 species of birds and enormous crocodiles in Lac Ravelobe. And there are some gigantic Baobab trees of the Adansonia perrieri species, the last specimen of their kind. The bird that once had […]

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