Six o´clock, ethiopian time…, Oldtown Harar, Ethiopia

…in einem traditionellen Aderi-Haus – …in a traditional Aderi house

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8 Kommentare zu “Six o´clock, ethiopian time…, Oldtown Harar, Ethiopia

  1. ilona sagt:

    toll und farbenfroh! Manchmal frag ich mich, wieso es das nicht mehr bei uns gibt – diese buntgestrichenen Häuser. Bzw. wenn sie denn mal so bunt gestrichen sind – warum das bei uns so seltsam aussieht

    • docugraphy sagt:

      Gute Frage! Ich denke, dass in unseren Breiten andere Farben schön wirken – in Korrespondenz mit Umwelt, Natur etc. – als etwa in Griechenland (man denke an das griechische Blau) oder Schweden (rote Dächer) oder eben Äthiopien. Die roten Backsteinbauten in Nord- und Ostdeutschland sehen ja auch wunderschön aus, das griechische Blau oder ein Weinrot, wie es in Südfrankreich oder Italien gern mal verwendet wird, sieht hierzulande dagegen eher beknackt aus – besonders im matschigen Grau-in-Grau des deutschen Winters. Leider sind es diese Farben, die sich manche Apotheker- oder Arztgattin nach dem Rhodosurlaub für ihre Villa wünscht, viel zu oft inklusive dem scheußlichen Rest wie Terrakottafiguren oder Ziersäulchen, womit sich irgendein frustrierter Innenarchitekt an der Menschheit rächt.
      Und unsere traditionellen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände sind einfach nicht so farbenfroh, und wir würden uns auch viel weniger solche alten Stücke in die Wohnungen holen. Dafür gibt es viel zu viele Unternehmen, die modernes Design verkaufen wollen und uns permanent einreden, wir bräuchten das auch. Also: Besichtigen, wo es so etwas noch gibt, und darüber hinaus Hirn ausknipsen und sich dem kapitalistischen Konsumrauschen hingeben! Man kann eh nichts dran ändern 😉

      • ilona sagt:

        tja, aber gerade die traditionellen Einrichtungsgegenstände sind doch farbenfroh. Man denke an bemalte Bauernmöbel (unsere Küche daheim ist voll davon), man denke an traditionelle Keramik (wie man sie ja auch in Polen oder Ungarn schön bunt findet…auch auf den Märkten )
        Irgendwie kam das wohl nur aus der Mode, weil wir ja so „hip“ und „Modern“ sind?!

      • docugraphy sagt:

        Stimmt – wobei es da ja auch regionale Verschiedenheiten gibt.
        Und „Hip“ und „modern“ bedeutet doch letztlich bloß „gut beworben“ – es geht ums Geld!

      • ilona sagt:

        so, jetzt hab ich versehentlich abgeschickt 😉
        ich wollte schreiben, mir war gerade aufgefallen, dass so buntes Geschirr mit Blumen drauf ja auch in Europa zu kriegen ist – und das noch nicht mal so unterschiedlich ist zu dem, das man hier sehen kann.

      • docugraphy sagt:

        Stimmt, hast Du welches, und hast Du es an die Wand gehängt?

      • ilona sagt:

        hehe, ne, steht im Schrank 😉

      • docugraphy sagt:

        Ist bei mir auch so. Aber wir leben ja auch keine traditionell germanischen (sprich: fränkisch, rheinhessisch, sächsisch etc.) Leben mehr. Mein letztes Auerochsensteak mit Met ist zumindest schon etwas her 😉

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