Arba Minch & der große afrikanische Grabenbruch (Rift Valley)

Nikon D3200; Nikkor 18-105mm, F 3,5-5,6; 26(39)mm; F 5; 1/40 sec.; ISO 180

Südlich von Addis Ababa durchzieht der Große Afrikanische Grabenbruch (Great African Rift Valley) die Berglandschaft Äthiopiens bis zur Grenze nach Kenia. Eine Reihe von Seen, von denen der Abbaye See der größte ist, zieht sich durch den Grabenbruch. Einst war der Abbaye See noch um etwa ein Drittel größer, bis Vulkanausbrüche eine Landzunge schufen, die den südlichen Teil des Gewässers vom Rest trennte und heute von den Einheimischen „Bridge of god – Brücke Gottes“ genannt wird. Der südliche, kleinere Teil ist der Chamo See (s.o.), ein „normal“ aussehendes, fischreiches Gewässer, in dem es noch zahlreiche Krokodile – und eine kommerzielle Krokodilfarm – sowie Flusspferde gibt. Der Abbaye See dagegen ist braun von natürlichen Sedimenten, enthält wenig Fisch und ist daher Heimstatt der aggressivsten Krokodile – auch gegen Menschen – des ganzen Landes.

Anubispavian in der Oberstadt Shecha (Sikela heißt die Unterstadt) von Arba Minch im Süden Äthiopiens; Arba Minch liegt am Großen Afrikanischen Grabenbruch auf 1285 m Höhe und hat gut 95.000 Einwohner. Hier beginnt das sogenannte „Museum der Völker“ mit den uralten Stämmen Südäthiopiens.

Sonnenaufgang über Lake Abbaye – Sunrise over Lake Abbaye

Unterwegs zwischen Sodo und Arba Minch am Boden des Großen Grabenbruchs

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3 Kommentare zu “Arba Minch & der große afrikanische Grabenbruch (Rift Valley)

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